Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung

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Brücke zwischen Materialien und Verfahren

Die Werkstoffverarbeitung bildet eine Brücke zwischen Materialwissenschaft und Verfahrenstechnik. Neue wie auch bekannte Materialien erhalten erst durch ein Verarbeitungsverfahren die gewünschten Eigenschaften. Werkstoffwissenschaftliche Konzepte wie Funktionsgradienten, interpenetrierende Phasennetzwerke oder hierarchische Strukturen können nur durch Weiterentwicklung bestehender und Untersuchung neuer Verarbeitungsverfahren realisiert werden. Die Integration unterschiedlicher Werkstoffe in einem Bauteil oder System muss dabei mit berücksichtigt werden.

Die Forschung im Fachgebiet Werkstoffverarbeitung ist stoffklassen-übergreifend auf die Prozesskette vom Material zum Bauteil und System ausgerichtet. Dabei steht neben der Leistungsfähigkeit der Produkte auch deren umweltgerechte und material- sowie energieeffiziente Herstellung im Mittelpunkt, wobei biomimetischen Ansätzen eine zunehmende Bedeutung zukommt.

Die Entwicklung von neuen Beschichtungsverfahren, Sintertechniken und Prozessen zur Herstellung von amorphen, glasartigen Werkstoffen ist auf konkrete Anwendungsgebiete ausgerichtet:

  • Batterien
  • Brennstoffzellen
  • Substrate für die Photovoltaik
  • Nanomaterialien für Photo- und Bio-Katalyse
  • Werkstoffe mit einem Funktionsgradienten für den Hochtemperatureinsatz in Gasturbinen

Verbindendes Element bei dieser weitgefächerten Themenpalette ist der Einsatz elektrothermischer und elektrochemischer Verfahren. 


Kontakt
Prof. Dr. Monika Willert-Porada
Tel: 09 21 - 55 -7200
Fax: 09 21 - 55 -7205
E-Mail: monika.willert-porada@uni-bayreuth.de
www.lswv.uni-bayreuth.de